Gabriel Pellon



1900 Metz - 1975 München

1917 Theatermalerlehre
1918 Wird mit der Auffassung der Kubisten vertraut durch Begegnung mit Dunoyer de Segonzac
1919 Übersiedlung nach Berlin. Arbeitet als Theatermaler. Freundschaft mit Otto Freundlich, Begegnung mit dem Dadaisten Raoul Hausmann und den Arbeiten Marc Chagalls. Nachhaltigen Eindruck hinterlassen mexikan. Märchen, die er anhand von Vorträgen durch Prof. Kunicke kennenlernt.

1923 Beteiligung Große Berliner Kunstausst.
1924 Begegnung mit dem Werk Hieronymus Boschs, es entsteht eine Serie "magischer Blätter", wovon einige in der Ausst. der Novembergruppe gezeigt werden, später im Schloß i.d. Großen Berliner Kunstausst.
Stellt bis 1945 sein freies künstler. Schaffen ein, wird Filmarchitekt u.a. Tätigkeit f. Paramount Studios (1934 "Schwarzer Jäger Johanna" mit Marianne Hoppe, Paul Hartmann, Gustaf Gründgens).
1944 Großteil seiner Arbeiten fällt den Bomben zum Opfer. Lebt mit seiner Familie in Heiligenblut, Österreich
1945 Rückkehr nach Berlin. Beginnt wieder zu malen, Ausst. in Innsbruck, Reisen nach u.a. Wien, Bukarest,Rom, Florenz, Zürich, Nizza, Paris
1947 Leitender Filmarchitekt der Heinz Rühmann-Produktion "Der Herr vom anderen Stern"
1950 Filmarchitekt in "Die Frau von Gestern Nacht"
1956 Einzelausst. Galerie Springer, Berlin, mit Bildern, die das Formenvokabular von Kubismus, Tachismus und Informel aufgreifen
1960 Übersiedlung nach München

LITERATUR:
Galerie Bernd Dürr: Gabriel Pellon 1900-75. Die Phantastischen Welten des Gabriel Pellon. Mit Texten von Birgit Albers, Stefanie Mathes, Berghild Pollmann. München 1994.
ISBN: 3-927872-12-1


Fenster schliessen